Das Symbol der Weihnachtsbeleuchtung

Handelsmarketing: Wie kleine Kaufleute im großen Wettbewerb bestehen können

Wer in diesen Tagen durch Salzburg, Graz oder Wien spaziert, ist beeindruckt von der wunderbaren Weihnachtsbeleuchtung. Viele Touristen kommen nur wegen dieses Flairs in die Kärntner Straße, in die Wiener Innenstadt am Graben oder auch in die Josefstädterstraße. Ein Teil der bekanntesten Einkaufsstraße Österreichs, der Mariahilfer Straße, bleibt heuer jedoch finster. Wie der Kurier berichtet, konnten sich die dort ansässigen Kaufleute nicht darauf einigen, wer die Kosten für die Beleuchtung übernehmen soll. Das ist schade.

Den Kaufleuten ist offenbar die Image-Wirkung einer attraktiven Beleuchtung nicht bewusst.

Die finstere Mariahilfer Straße zeigt aber auch beispielhaft, warum viele Einkaufszentren erfolgreicher sind als gängige Einkaufsstraßen.

Die Spielregeln der Kooperation unter den Kaufleuten sind dort von vornherein festgelegt. Es gibt einheitliche Öffnungszeiten und einen gemeinsamen Außenauftritt. Die Weihnachtsstimmung ist im vereinbarten Werbe- und Marketing-Beitrag der jeweiligen Shop Partner bereits inkludiert.

Kleinere Kaufleute, die vollkommen auf sich allein gestellt sind oder sich über jede Marketing-Maßnahme erst mühsam mit zahlreichen weiteren Shop Partnern verständigen müssen, bleiben im Konkurrenzkampf gegen den Online-Handel auf der Strecke. Kooperation ist eine der Grundvoraussetzungen, um als kleiner Händler im großen Wettbewerb bestehen zu können. 

 

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„Freeze“ im Sommer – Das Geheimnis effizienten Managements

Vor einigen Wochen wurde ich an der rechten Schulter operiert. Eine ziemlich schmerzhafte Angelegenheit. Und interessant, bei wieviel Bewegungsabläufen sich dieses Gelenk in Erinnerung ruft. Kurz und gut: Ich war in meiner Arbeit ziemlich eingeschränkt.

Eine gute Gelegenheit, um „Freeze“ zu testen.

Freeze hat nichts mit Eis und Sommer zu tun. Es handelt sich vielmehr um eine Managementidee des legendären, schon verstorbenen Unternehmensberater Eli Goldrath. (Seine Bücher sind allesamt sehr lesenswert).

Was bedeutet also „Freeze“ und was soll es bewirken?

Die Methode klingt simpel und hat sich bereits hundertfach bewährt. Bei großen und kleinen Betrieben. Unternehmen, die diese Methode anwenden, stoppen alle Projekte in der Produktion, im Verkauf, in der Verwaltung.

Danach wird jedes einzelne Projekt analysiert und bewertet:

  • Wie weit ist das Projekt bereits fortgeschritten?
  • Welche Bedeutung hat das Projekt für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens?
  • Wie schnell (Liquidität!) lässt sich damit Geld verdienen?

Aus dieser Analyse ergibt sich eine klare Prioritätenliste für das Unternehmen. An den wichtigsten Projekten wird mit besonderem Nachdruck gearbeitet, unwichtige Projekte werden hinten angereiht. Meist erkennt man im Rahmen eines solchen „Freeze“-Prozesses, dass es Projekte gibt, die zwar lieb gewordene Gewohnheiten sind, die aber zum eigentlichen Erfolg des Unternehmens keinen Beitrag leisten. Diese Projekte werden dann einfach nicht fortgesetzt.

Viele werden jetzt skeptisch fragen:

Was ist mit knappen Lieferfristen, mit wertvoller Produktivität?

„Wenn Du es eilig hast, dann gehe langsam“, lautet ein altes Sprichwort. Je größer der Druck auf einem Unternehmen lastet, umso wichtiger ist es, kurz inne zu halten, Prioritäten zu definieren und Ballast abzuwerfen. Hektische Aktivität ist nie produktiv.

Auch wenn die Schulter schmerzt: Für meine Unternehmen hat mir Freeze gut getan. Ich weiß jetzt besser als zuvor, was für meine Betriebe wichtig ist und kann mit voller Kraft in den Herbst starten.

 

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Wie sich Photovoltaik rechnet

Dass Sonnenenergie umweltfreundlich ist, weiß jedes Kind. Dass wir auch in Österreich einen großen Teil unseres Energiebedarfs mit Photovoltaik abdecken könnten, ist schon weniger bekannt. Dass in den meisten Fällen Photovoltaik auch eine wirtschaftlich sinnvolle Investition ist,  wissen die wenigsten. Ich zeige Ihnen, wo sich für Betriebe und Privatpersonen Sonnenenergie für die eigene Geldbörse rechnet.

Zunächst einmal gibt es sehr begehrte Fördermöglichkeiten durch die OeMAG, eine Aktiengesellschaft, die von Austrian Power Grid, Kontrollbank und einigen anderen Institutionen eingerichtet wurde. Da nur ein beschränktes Kontingent an Förderungen jährlich vergeben wird, kommen nicht alle Photovoltaik-Betreiber in den Genuss dieser Förderung. Photovoltaik-Anlagen mit OeMAG-Verträgen rechnen sich daher immer.
Dazu gibt es für jedes Bundesland noch eigene Landesförderungen. Jene in Wien ist besonders attraktiv.
Photovoltaik-Anlagen können aber auch ohne diese Förderung gewinnbringend sein. Dann etwa, wenn der auf dem Dach produzierte Strom nicht in das öffentliche Netz eingespeist werden muss, sondern im eigenen Haus verbraucht werden kann.

Vor allem dann, wenn es um Klimaanlagen, die ja besonders im Sommer einen hohen Strombedarf haben, geht. Das betrifft saisonale Produktionen, Tourismus/Gastronomiebetriebe, vor allem aber Fachmarktzentren, Einkaufszentren und Handelsunternehmen. Für diese Betriebe rechnen sich kleine, mittlere und große Anlagen. Vorausgesetzt, Experten errechnen, wie hoch der Eigenverbrauch ist und errichten die Photovoltaik-Anlage nach diesem Bedarf.  Bei Wohnhäusern sind Kleinanlagen am Dach dann wirtschaftlich sinnvoll, wenn sich die Anlage am Tagesstromverbrauch für Haushalt und E-Mobilität orientiert.

Bei großen Freiflächenanlagen rechnet sich die Investition mit Förderung für die Strom-Produktion auf optimalen Immobilienflächen. Das heißt, die nächste Stromanbindung ist nicht zu weit entfernt, die Grundfläche weist eine südliche Hanglage aus, die sonst wenig bis keinen Ertrag liefern würde.

Ihr seht, die Frage, wann und wo sich eine Photovoltaik wirtschaftlich rechnet ist sehr kompliziert. Ich habe daher gemeinsam mit meinem Partner Werner Erhart eine Firma gegründet, ERHART-EMS Greentech Solutions, die sich sowohl mit der Technik, aber auch der Wirtschaftlichkeit auseinandersetzt und begonnen bei Förderanträgen bis hin zur Errichtung der Anlage den Betreibern alle Wege abnimmt.
Nähere Infos dazu: www.erhart-ems.at

 

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Rasch mehr Geld verdienen

Wer will das nicht? Ich kenne viele Unternehmerinnen und Unternehmer, die wirklich von früh bis spät im Betrieb arbeiten. Und dennoch bleibt der verdiente Lohn aus. Dabei genügt oft nur ein kleiner Hinweis von außen, ein Tipp, und schon läuft das Werkl wie geschmiert, mit weniger Arbeit und vor allem viel mehr Spaß.

Mein Workshop „Firma Fit - Wettbewerbsfähigkeit sichern und steigern“ könnte so ein Anstoß sein. Der Workshop findet

am Samstag, 4. Juli 2015 von 9.00 bis 17.00 Uhr
in Fürstenfeld
, in den Räumlichkeiten der Neuzeit KG, Jahnstraße 30B, 1. Stock statt.

Ich bringe dazu 3 Themenkreise ein:

  1. Output steigern (Verkauf, Letzte Meile zum Kunden und Kunden-Nutzen-Orientierung)
  2. Input senken (Mitarbeiter, Einkauf, Kapital)
  3. Öffnen zum Erfolg (Neue Märkte, Kooperationen, Supply Chains)

Die Workshop-Teilnehmer können dann selbst entscheiden, welches der Themen ausführlicher behandelt werden soll.

Mit Gutschein gratis zum Workshop

Der Workshop findet im Rahmen der Sommerakademie der NeuzeitKG statt. Im Rahmen der Sommerakademie gibt es auch noch Workshops von Nora Zink „Geist fit“ und Dr. Andrea Kdolsky „Körper fit“. Mit dem Gutschein können Sie meinen Workshop „Firma fit“ oder einen der bei anderen Sommerakademie-Workshops kostenlos besuchen.

Zum Download des Gutscheins benützen Sie diesen Link.

 

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Das neue Credo der Marktwirtschaft:
Kooperation belebt das Geschäft

Das Credo der Marktwirtschaft lautete viele Jahrzehnte: „Konkurrenz belebt das Geschäft“. Im Zeitalter der Digitalisierung hat sich das wohl überholt. Das neue Credo der Marktwirtschaft lautet: „Kooperation belebt das Geschäft“, vor allem für Klein- und Mittelbetriebe.

Wie soll ein Kleinbetrieb gegen die Konkurrenz eines globalen Konzerns heutzutage bestehen? Worin soll zum Beispiel die „Belebung des Geschäfts“ für einen Tischlerbetrieb in der Kleinstadt bestehen, wenn Riesen wie Ikea oder Lutz billigste Möbel zum attraktiven Preis anbieten? Selbst ein weiterer Tischlerbetrieb in der gleichen Stadt würde sein Geschäft wohl kaum beleben.

Sehr wohl wird das Geschäft des Tischlers durch Kooperationen belebt. Etwa durch Betriebe aus der Region, die sich gegenseitig unterstützen und weiterempfehlen. Durch Interessensgemeinschaften, die gleiche Ziele verfolgen, durch Marketing-Management- und Vertriebsgemeinschaften, mit deren Hilfe auch kleine Betriebe schnell groß werden können.

Raiffeisen hat uns vor über hundert Jahren gezeigt, was man mit solchen Kooperationen alles erreichen kann. Das Internet ist damit nicht mehr ein bedrohlicher Gegner, sondern ein Instrument, das es zu nützen gilt.

Kooperation belebt das Geschäft. Mit Kooperationen statt gegen Konkurrenz zu planen, erfordert natürlich ein komplettes Umdenken. Die Welt teilt sich nicht mehr in Lieferanten und Kunden. Es gibt eine dritte Gruppe: Die sogenannten „Intermediäre“, also Empfehler, Vermittler, Partner denen ich nicht etwas verkaufen muss, sondern die ich motivieren muss, mich zu unterstützen.

Viele fragen sich jetzt: Wo und wie fange ich damit an?

Netzwerken und Kontakte knüpfen will gelernt sein!
Dazu zwei Tipps:

Die Aktion Pro Thermae bietet für Klein- und Mittelbetriebe in der Thermen-Region Unterstützung. Das Projekt wird von der EU gefördert und ist daher für die betroffenen Betriebe kostenlos. Jeder kann sich melden.

Der zweite Tipp gilt österreichweit:
Die Familie Ulbing aus Graz und die renommierte Wirtschaftstreuhänderin und Steuerberaterin Elisabeth Heller hat eine Einrichtung gestartet, die sich darauf spezialisiert hat, Kooperationsnetzwerke für kleine Unternehmen aufzubauen. So ist erste Zentrum für nachhaltige Unternehmensentwicklung Z-U-G entstanden. Ich selbst bin in diesem Zentrum für Unternehmensentwicklung ebenfalls engagiert und betreue die Region Oststeiermark und nördliches Burgenland.

Hier finden Sie mehr Informationen zu Pro Thermae und Z-U-G

 

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Es gibt keinen schlechten Standort

„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung,“ sagen jene, die auch bei Regenwetter begeistert ihrem Hobby in der freien Natur nachgehen wollen. Ähnlich verhält es sich mit Unternehmen. Es gibt keinen schlechten Standort, sondern nur das falsche Konzept. Wie man es richtig macht, zeigt ein Friseur in Kaindorf bei Hartberg.

Kaindorf bei Hartberg ist nicht gerade eine Handelsmetropole, an der täglich die Kunden vorbeiströmen. Sich an diesem Standort als Friseur niederzulassen und selbstständig zu machen ist also keine Selbstverständlichkeit. Friseurmeister Erwin Müllner hat es trotzdem gewagt. Er hat es nicht dabei bewenden lassen, Damen und Herren schöne Frisuren zu verpassen. Er hat sich dem Thema „Schönsein“ in seiner Gesamtheit verschrieben und bietet Nagelstudio, Kosmetik und vor allem eine so angenehme Atmosphäre, dass viele Kunden einige Kilometer Autofahrt in Kauf nehmen, um sich im wahrsten Sinne von Kopf bis Fuß behandeln bzw. stylen zu lassen. Seine Website www.schoensein.at ist Programm. Dazu arbeitet er mit mehreren Partnerfirmen zusammen. Mit Kosmetikhandel betreibt er schließlich auch ein Online-Geschäft.

Bei meinen rund 1.000 Standort-Analysen, die ich für verschiedene Kunden bereits durchgeführt habe, zeigt sich immer dasselbe Bild: Ein gut frequentierter Standort ist nur ein Faktor von Vielen. Engagement, gute Qualtität der Dienstleistung, motiviertes und geschultes Personal, Atmosphäre und Präsentation am sogenannten „Point of Sale“ sind ebenfalls Erfolgsfaktoren.  Der Friseur aus Kaindorf hat hier Vieles richtig gemacht.

Glückwunsch!

 

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Zerstören Einkaufszentren die Innenstädte und Ortszentren? Oder findet eine „Hexenjagd“ auf Einkaufszentren statt, wie ich in meinem jüngsten Beitrag auf EMSblog behauptet habe? Zu diesem Thema gibt es Pro&Contra. Die Kronen Zeitung in Salzburg hat meinen Beitrag kommentiert, ich habe auf meinen Blog aber auch kritische Reaktionen bekommen.

Darüber hinaus hat mir ein Leser einen Brief an die Redaktion der ORF-Sendung „Am Schauplatz“ kommen lassen. Ein Schauplatz-Beitrag vor wenigen Wochen hat sich nämlich ebenfalls mit diesem Thema befasst.

 

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Fritz Prem - 1. Mai 2015

Sehr geehrter Herr Resetarits,
Sehr geehrte Frau Plank,
Sehr geehrte Frau Merzeder,

ich habe mir Am Schaupaltz angesehen. Bei mir in der Nähe in Hartberg läuft ähnliches ab. Eines ist in meinen Augen zu wenig betrachtet worden. Die Eigentümer der Innenstadtlokalitäten wollen die Realität nicht wahr haben. Ihre Vorstellungen für einen monatlichen Mietpreis sind nahezu unverändert, obwohl der Standorte durch neue Strukturen vor der Stadt nicht einmal die Hälfte wert sind. Bis sie dies realisiert haben sind die Nachbarlokale auch leer und ihre Immobilie ist nochmals weniger wert.

Wenn die Mietpreise auf ein Drittel des früheren Wertes gesenkt wären, dann würde es wenig Probleme machen, die leerstehenden Lokale wieder zu füllen.

Mit besten Grüßen
Fritz Prem

Dr. Anton Leyrer - 8. Mai 2015

Lb. Dr. Ems!

Wir haben mit 71% die größte Dichte von shopping Centers. Zumeist sind das Konzernfilialen. Die sind risikolos, die Banken und Bauträgergesellschaften belasten sich nicht mit risikobehafteten Mittelständlern.

Das Qualitätsniveau sinkt beim textilen Sortiment – hier bin ich Praktiker – aufs niedrigste amerikanische Ramschniveau. Die Innenstädte veröden, das Citymarketing vegetiert so vor sich hin.

Wenn dann die Politik wie in dt. Bundesländern endlich gegensteuert ist das keine Hexenjagd. Sie sind Praktiker im Energiebereich, wir sind seit Jahrzehnten im Retail tätig. Bitte nicht so wertende Worte wie „Hexenjagd“. Das sind Kapitalgeber, denen intakte innenstadtgeschäfte kein Anliegen ist.

Dennoch: Freundliche Grüße

Dr. Anton Leyrer
Leitung Vertrieb
Prokurist

my choice
MCB GmbH

Komm.R.Dipl.Ing. Heinz Michalitsch - 19. Mai 2015

Lieber Ludwig,
 
ich stimme dir 100 %ig zu.
Mit freundlichen Grüßen
 
Heinz Michalitsch
Michalitsch Consulting

Verkaufserfolg: Die Bäckerei meines Vaters

Um Verkaufserfolg zu haben, muss man nicht unbedingt eine Universität besucht haben und einen akademischen Titel führen. Mit dem richtigen Gespür kann jeder Verkaufserfolg haben.

Ein gutes Beispiel dafür war mein eigener Vater. Er war ein einfacher Mann. Etwas eigenwillig, aber mit Sinn fürs Geschäft. Von ihm habe ich viel gelernt.

Bereits vor dem Krieg als Kind hat es ihn nach Neudau in die Oststeiermark verschlagen. Dort übernahm er in der Kriegszeit der 40er-Jahre mit seiner Frau, meiner Mutter, eine kleine Bäckerei. Trotz des Fleißes meiner Eltern blieb ihm bei Brot und Gebäck am Ende des Monats nur sehr wenig Ertrag. Bei jedem Einkauf waren es nur ein paar Groschen.

Also überlegte er, welche Vertriebswege er zusätzlich nützen und welche Produkte er verkaufen könnte, die seinen Deckungsbeitrag erhöhen. Gemeinsam mit meiner Mutter ist ihm die Idee gekommen, in der Bäckerei auch Dessous anzubieten. Ziemlich gewagt zur damaligen Zeit. Diese Produkte wurden zwar nicht täglich verlangt, pro Verkauf verdiente er allerdings so viel wie mit 100 Semmeln.

Tatsächlich funktionierte die Idee. Und damit das Geschäft noch besser laufen sollte, starteten meine Eltern Erlebnis-Einkauf mit Dessous – mitten in der Bäckerei und auf Kirtagen. Ein skurilles Bild. Bei den Bewohnern von Neudau und der gesamten Umgebung kam das aber an.

Mein Vater hat mir mit seinen ungewöhnlichen Ideen die Grundlagen für das strategische Dreieck des Verkaufserfolgs geliefert.

Verkaufserfolg braucht

  • Frequenz – bei meinem Vater der tägliche Broteinkauf seiner Kunden-
  • einen Deckungsbeitrag – bei meinem Vater der Ertrag aus dem Verkauf der Dessous –
  • und Emotion – bei meinem Vater der Erlebniseinkauf und Unterhaltung der Kunden mit Sprüchen wie: „Kommen Sie näher kommen Sie ran, hier werden Sie besser bedient als nebenan“ oder „Alles ums halbe Geld, wenn Du es doppelt zahlst“ .

Diese Erfolgsformel ist allgemein gültig.  Sie lässt sich auf alle Branchen, Geschäftsgrößen – online oder stationär, kleine Dienstleister, große Produktionsunternehmen oder auch auf den Gastrobereich anwenden. Umso erstaunlicher, dass diese Erkenntnis noch nicht bis zur Politik durchgedrungen ist. Viele glauben dort immer noch, man könnte Händler in Ortszentren dadurch unterstützen, dass man neue Flächen für Einkaufszentren verbietet. Dabei lösen solche dirigistischen Maßnahmen für kleine Kaufleute noch gar nichts. Erst wenn die Fragen des strategischen Dreiecks für den Verkaufserfolg geklärt sind, haben auch Kaufleute in Ortszentren wieder eine Chance.

PS:
Wer wissen will, wie das strategische Dreieck des Verkaufserfolgs auf das eigene Unternehmen anwendbar ist, findet hier (bitte clicken) mehr Information.

 

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Harald Baku - 2. Juni 2015

Hallo Ludwig!
 
Gratuliere, der Beitrag zum Verkauf war sehr interessant.
 
lg
Harry

Diskussion um Einkaufszentren in Salzburg
betrifft den Handel in ganz Österreich

Im Land Salzburg gibt es derzeit eine Hexenjagd auf Einkaufszentren. Die Salzburger Landesregierung hat kürzlich pauschal alle Anträge auf Erweiterung mit der Begründung abgelehnt, man wolle die Ortskerne in den Bezirken, die zu verwaisen drohen, wieder stärken.

Ich habe dazu im Wirtschaftsblatt einen Kommentar geschrieben, der breites Echo gefunden hat. Die Diskussion betrifft den Handel in ganz Österreich.

Im Land Salzburg gibt es derzeit eine Hexenjagd auf Einkaufszentren. Die Salzburger Landesregierung hat kürzlich pauschal alle Anträge auf Erweiterung mit der Begründung abgelehnt, man wolle die Ortskerne in den Bezirken, die zu verwaisen drohen, wieder stärken.

Ich habe dazu im Wirtschaftsblatt einen Kommentar geschrieben, der breites Echo gefunden hat. Die Diskussion betrifft den Handel in ganz Österreich.

Hier der link zu meinem Kommentar.

http://wirtschaftsblatt.at/home/meinung/gastkommentare/4723177/So-funktionieren-erfolgreiche-Handelsstandorte

 

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Fritz Prem - 1. Mai 2015

Sehr geehrter Herr Resetarits, Sehr geehrte Frau Plank, Sehr geehrte Frau Merzeder, ich habe mir Am Schaupaltz angesehen. Bei mir in der Nähe in Hartberg läuft ähnliches ab. Eines ist in meinen Augen zu wenig betrachtet worden. Die Eigentümer der Innenstadtlokalitäten wollen die Realität nicht wahr haben. Ihre Vorstellungen für einen monatlichen Mietpreis sind nahezu unverändert, obwohl der Standorte durch neue Strukturen vor der Stadt nicht einmal die Hälfte wert sind. Bis sie dies realisiert haben sind die Nachbarlokale auch leer und ihre Immobilie ist nochmals weniger wert. ich würde Ihnen raten, dass sie einen Strohmann als Interessenten aussenden, damit sie die wirklichen Vorstellungen der Miethöhen kennen lernen. Wenn die Mietpreise auf ein Drittel des früheren Wertes gesenkt wären, dann würde es wenig Probleme machen, die leerstehenden Lokale wieder zu füllen. Mit besten Grüßen Fritz Prem http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/die-salzburger-altstadt-ist-im-umbruch-139100/

Anton Leyrer - 8. Mai 2015

Lb. Dr. Ems! Wir haben mit 71% die größte Dichte von shopping Centers. Zumeist sind das Konzernfilialen. Die sind risikolos, die Banken und Bauträgergesellschaften belasten sich nicht mit risikobehafteten Mittelständlern. Das Qualitätsniveau sinkt beim textilen Sortiment – hier bin ich Praktiker – aufs niedrigste amerikanische Ramschniveau. Die Innenstädte veröden, das Citymarketing vegetiert so vor sich hin. Wenn dann die Politik wie in dt. Bundesländern endlich gegensteuert ist das keine Hexenjagd. Sie sind Praktiker im Energiebereich, wir sind seit Jahrzehnten im Retail tätig. Bitte nicht so wertende Worte wie „Hexenjagd“. Das sind Kapitalgeber, denen intakte innenstadtgeschäfte kein Anliegen ist. Dennoch : Freundliche Grüße Dr. Anton Leyrer Leitung Vertrieb Prokurist my choice MCB GmbH

Die 5 Prinzipien für meinen Erfolg

Viele meinen, in Zeiten wie diesen sei es schwierig, ein Unternehmen erfolgreich zu führen. Viele meinen, angesichts der Rahmenbedingungen würden sie die Lust verlieren.

Mir geht es anders. Natürlich wäre das Leben mit weniger Steuern und geringeren bürokratischen Hürden leichter. Die Verantwortung für mein unternehmerisches Handeln bleibt jedoch nach wie vor in meiner Hand. Mit den folgenden 5 Prinzipien bin ich während meines gesamten Berufslebens immer gut gefahren:

Prinzip 1: Es muss Spaß machen und sich lohnen

Ich bin heute in einem Bereich tätig, der mir Spaß macht und mein Einkommen sichert. Es gibt kaum ein besseres Gefühl, als jenes eines schönen Geschäftserfolges. Du hast Pläne geschmiedet, Konzepte entwickelt, an der Umsetzung gearbeitet. Und dann stellt sich heraus: Alles war richtig, die Prognose hat gestimmt, die Idee geht auf, die Arbeit hat sich gelohnt. Auch finanziell. Was kann es Schöneres geben? Das wünsche ich Jedem und unterstütze ihn gerne bei der Suche nach einem Geschäftsmodell, das Spaß macht und Geld bringt.

Prinzip 2: Der Schmäh muss rennen – Die Freude spüren

Man sollte meinen, das Wirtschaftsleben läuft vollkommen rational und ist vor allem von Zahlen geprägt. Das Gegenteil ist wahr. Auch wenn ich als Unternehmensberater mich in erster Linie um Einnahmen und Ausgaben kümmern muss. Die meisten Kaufentscheidungen werden im Unterbewusstsein getroffen.
Auf dem Fischmarkt Pike Place in Ohio steht ein besonders erfolgreiches Standl. Es gibt dort keinen anderen Fisch als bei der Konkurrenz. Aber es rennt dort – wie man bei uns sagen würde – der Schmäh. Der Amerikaner Stephen Lundin hat darüber ein Buch mit dem simplen Titel Fish! geschrieben. Es wurde ein Bestseller. Jeder will gerne dort kaufen, wo es gute Stimmung gibt. Diese Erfahrungen mache ich ebenfalls. Jeden Tag.

Prinzip 3: Auch Gutes tun muss sich bezahlt machen

Nur Gutes tun und darüber zu Reden ist mir zu wenig.
Ich arbeite gerne für die gute Sache. Aber nur dann, wenn sie auch mit Erfolg verbunden ist.

Sie muss sich für alle Beteiligten rechnen. Deshalb engagiere ich mich zum Beispiel sehr für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Aber nur dann, wenn sich die Investition in diese umweltfreundliche Energie auch bezahlt macht.

Prinzip 4: Business nur mit gutem Gewissen

Mir ist wichtig, dass sich ein Geschäft für beide Seiten rechnet. Damit bin ich immer gut gefahren.
Viele Menschen glauben, man käme als Unternehmer nur mit Rücksichtslosigkeit und ausgefahrenen Ellbogen voran. Für mich ist das kein Geschäftsmodell. Bei Verhandlungen denke ich daher immer auch darüber nach, wie mein Geschäftspartner von unserer Zusammenarbeit profitieren kann. Ich habe mit dieser Einstellung in meinem Geschäftsleben noch nie draufgezahlt. Und noch ein Vorteil: Ich kann jede Nacht ruhig schlafen.

Prinzip 5: In Jedem steckt ein Unternehmer

Es gibt viel zu wenig Unternehmer in Österreich. Schade für alle, die sich das Abenteuer eines eigenen Unternehmens entgehen lassen.

Praktisch jeder hat das Zeug dazu. Genauso wie fast jeder einen Partner oder eine Partnerin findet, der oder die ihn/sie liebt. Jeder und Jede hat Fähigkeiten, die für ein Geschäft interessant sind. Es scheitert dabei in den wenigsten Fällen am Geld. Vielmehr an unserem Bildungssystem, das zwar sehr gut herausfindet, was wir nicht so gut können, aber viel zu wenig unsere Talente, unsere Stärken und unser Selbstbewusstsein fördert.

  

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Vor dem Schlafen gehen

Ich habe mir angewöhnt, täglich vor dem Schlafengehen eine Bilanz für den Tag zu ziehen. Ich gehe in Gedanken durch, wieviel Geld ich heute verdient habe. Nur grob und überschlagsmäßig. 

Das dauert ein paar Minuten und verschafft mir Kostenbewusstsein für den ganzen kommenden Tag. Auch meinen Kunden habe ich das empfohlen. Bei den meisten von ihnen hat sich die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens um 20 Prozent gesteigert.

Die einfachsten Ideen sind oft die wirkungsvollsten.

Probiert es ebenfalls aus und schreibt mir von Euren Erfahrungen.

 

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Keine Angst vor dem Scheitern

Kürzlich habe ich auf Ö3 in der Sendung „Frühstück bei mir“ ein Interview mit Damian Izdebski gehört. Der Unternehmer ist mit seiner Frau aus Polen nach Österreich eingewandert, hat mit Di-Tech ein Unternehmen mit Tausenden Arbeitsplätzen aufgebaut und dann eine Riesen-Pleite hingelegt. Jetzt hat er neuerlich ein Unternehmen gegründet. Viele sind empört, dass er sich traut, so viele Schulden zu hinterlassen und gleich wieder einen Betrieb zu gründen.

Ich hingegen bewundere ihn. Es ist die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen und die Schulden abzubauen. Ich verstehe ihn: Wer einmal an der Freiheit des Unternehmertums geschnuppert hat, wird es immer wieder versuchen. In den USA ist das ganz normal.

Wir hätten zum Beispiel keinen Vorzeige-Betrieb in der Steiermark, hätte Unternehmer Hans Zotter nach seiner ersten Pleite seine Hände in den Schoß gelegt.

 

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